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Projekt: Eigene Homepage

 

Eines Tages habe ich mir in den Kopf gesetzt, eine eigene Homepage haben zu müssen. Jeder Kindergarten hat heutzutage eine eigene Homepage, allzu schwer kann das ja nicht sein. Dachte ich mir jedenfalls...

Ich habe es tatsächlich noch geschafft, einen Provider zu finden, eine Bezeichnung für die Website auszuwählen und... das war's dann eigentlich schon. Planlos hab ich dann noch einige Dinger runtergeladen, von denen ich gedacht habe, dass ich sie halt irgendwie brauchen könnte.

Aber wie krieg ich das jetzt in Form und was muss ich machen, um eine Homepage zu bekommen? Ich erkannte schließlich, dass es doch nicht so einfach ist wie gedacht. Der nette junge Mann vom telefonischen Support meines Providers hat mir dann alles ganz genau erklärt. Ich hab gut zugehört, nichts verstanden und nebenbei Strichmännchen aufgehängt. Also, was tun? Ein Fachmann muss her!

Woher nimmt man so einen Fachmann und wie nennt man den eigentlich? Tja, sowas heißt Webdesigner und den findet man im Telefonbuch! Ein kurzer Anruf, Termin war schnell ausgemacht. Bis dahin hab ich mir die verschiedenen Seiten auf meiner Website auf diversen Zetteln entworfen, mit Text und Bildern und gaaaanz professionell. Ich hab mir gedacht, das muss man einfach nur so eins zu eins in den Computer reintippen und fertig. So einfach war's ja dann doch nicht.

Das erste Gespräch mit meinem Webdesigner bzw. Webcoach war lang, ausführlich und für jemanden wie mich (fernab von jedem logischen Denken) sogar ein bisschen einleuchtend. Ich hab wieder gut zugehört und in Gedanken nebenbei Strichmännchen aufgehängt... Vor allem, weil mich seine erste Frage schon völlig überfordert hat: was bezwecke ich mit der Homepage? Darüber hab ich mir nämlich überhaupt keine Gedanken gemacht...

Der Fachmann hat es aber wider aller Wahrscheinlichkeit tatsächlich geschafft, meine mehr oder weniger wirren Vorstellungen in eine wirklich gute Form zu bringen.

Bei der abschließenden Einschulung über die Handhabe meiner Website hab ich jedes Wort mitgeschrieben und in den folgenden Wochen immer wiederholt, bis ich ohne ständiges Herumblättern in meinen Unterlagen selbständig ein Foto auf meine Homepage hochladen konnte.

Mittlerweile habe ich meine Website komplett überarbeitet, wieder mit der rettenden Unterstützung meines Webcoaches.

Bei der Gelegenheit möchte ich mich herzlich bei meinem Webisten Christian Schroll bedanken:

- dass er es von Anfang an geschafft hat, mir nicht das Gefühl zu vermitteln, ich sei ein Vollidiot,

- dass er, egal was ich wieder angestellt habe, die Sache ohne viel zu kommentieren repariert,

- dass er mir immer wieder verschiedene Lösungsmöglichkeiten anbietet,

- und dass er immer weiß wovon ich rede, wenn ich selbst nicht mal weiß wovon ich rede!