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 Eigenschaften und Pflege von Alpakawolle

 

 

Durch die Hohlfaser speichert Alpakawolle die Wärme und gibt sie gleichmäßig wieder ab. Das Ergebnis ist eine unglaublich leichte, feine und temperaturausgleichende Wolle, welche bis zu fünfmal wärmer als Schafwolle ist. Dabei ist die Alpakafaser kratzfrei und somit auch für empfindliche Haut bestens geeignet. Durch den idealen Temperaturausgleich kann Alpakawolle im Winter sowie im Sommer getragen werden.

 

Alpakawolle verfügt über eine sehr eng anliegende Schuppenschicht, so dass sie sich wesentlich glatter anfühlt als Schafwolle.

 

Auch im Vergleich der Temperaturregulierung liegt Alpaka-Wolle deutlich vor der Schafwolle. Sie ist nicht nur viel wärmer als Schafwolle; ihre Hohlfasern sorgen außerdem dafür, dass sie Feuchtigkeit aufnehmen und nach außen abgeben können.

 

Die Wolle des Alpaka ist sehr elastisch und sehr leicht. Ihre besondere Struktur sorgt dafür, dass Ihre Strickstücke nicht verfilzen und auch der "Pilling-Effekt", den wir alle von Schafwollprodukten so gut kennen, bleibt bei Produkten aus Alpakawolle aus.

 

Weiterhin enthalten die Fasern der Alpakawolle so gut wie kein Wollfett (Lanolin), so dass man auch für Allergiker unbesorgt Kleidungsstücke oder auch Decken herstellen kann.

 

Ein weiterer Vorteil des fehlenden Lanolin ist auch die Tatsache, dass Bakterien auf den Wollfasern keine Nährstoffe finden und daher absterben.
Zudem werden auch Schweißbakterien durch die natürlichen Eiweißmoleküle der Alpakawolle neutralisiert. Dies bedeutet, dass die Geruchsbildung direkt unterbunden wird und man seinen Alpaka-Pullover nicht oft waschen muss.

 

Im Vergleich zu Kaschmir ist Alpakawolle deutlich strapazierfähiger, hat eine bessere Fähigkeit die Temperatur zu regulieren, sie verfilzt nicht, knittert kaum und ist auch für Allergiker sehr gut tragbar. Auch im Bezug auf den Tragekomfort und die Feuchtigkeitsregulierung kann sich Alpakawolle immer mit Kaschmirwolle messen.
Außerdem ist das Erscheinungsbild der Alpakawolle dem der Kaschmirwolle mindestens gleichwertig: Glatt, glänzend, leicht und edel.

 

Die Richtige Pflege:

Alpaka ist von Natur aus schmutzabweisend und bis zu einem gewissen Grad selbstreinigend. Alpakasachen einfach über Nacht draußen auslüften lassen und am nächsten Morgen ist dasStrickstück wieder duftig frisch. Außerdem können sich die Fasern so wieder ihre natürliche Feuchtigkeit zurückholen. Ausgetrocknete Wolle wird im schlimmsten Fall brüchig.

Sollte es doch einmal notwendig sein, Alpaka-Wollprodukte zu reinigen, werden sie idealerweise in ausreichend Wasser mit etwas Haarshampoo gewaschen. Weichspüler sollte nicht verwendet werden, er verklebt die Fasern und macht das Gestrick schlabberig.

Das Wäschestück im Wasser oder nach dem Waschen niemals rubbeln oder wringen! Das Wasser zum Spülen muss die gleiche Temperatur haben, Wolle hasst Temperaturunterschiede – diese führen im schlimmsten Fall zum Verfilzen. Nach dem Waschen drückt man es sanft aus. Danach locker auf einem großes Handtuch ausbreiten, zusammen mit dem Handtuch aufrollen und vorsichtig mit dem Handtuch ausdrücken, um möglichst viel  überschüssiges Wasser aufzusaugen.

Nun vorsichtig in Form zupfen und liegend (niemals zum Trocknen aufhängen!) trocknen lassen. Am besten legt man ein großes Handtuch darunter, damit das Gestrick nicht zwischen den Leinen des Wäscheständers herunterhängt und unschöne Beulen bildet.

Man kann jedes Gestrick auch in der Waschmaschine im Wollwaschgang waschen, selbst Garne, die als Handwäsche gekennzeichnet sind. Das Strickstück wird dabei sogar schonender behandelt als mit der Hand und außerdem trocknet es wesentlich schneller. Dazu die Temperatur auf Kaltwäsche/0 Grad stellen und das Strickstück in ein nicht zu großes Wäschenetz geben (ein kleiner Kissenbezug tut es auch). Etwas Wollwaschmittel dazugeben und Wollwaschgang mit Wollschleudern (niedrigste Umdrehungszahl) einstellen. Danach liegend trocknen - im Wäschetrockner würde das Strickstück verfilzen.